Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

Aktuelles

Werfen Sie einen Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der Bioenergie-Region
Hier finden Sie die Vorträge von Veranstaltungen, können Bilder ansehen oder sich einen Überblick verschaffen und vielleicht bekommen Sie Lust, beim nächsten Mal selbst mit dabei zu sein.



12.05.2014

EEG-Reform benachteiligt Biogas

Biogasanlagenbetreiber diskutieren Kabinettsentwurf am 12. Mai 2014 in Lüchow.

Die Biogasbranche ist in Aufruhr, denn der Kabinettsentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2014, der am 8. Mai 2014 zur ersten Lesung in den Deutschen Bundestag eingebracht wurde, könnte die Biogasbranche in eine tiefe Krise stürzen – es sei denn, es gelingt, im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens zentrale Passagen noch zu ändern.

Entsprechend groß war das Interesse an der Fachveranstaltung „Der Kabinettsentwurf zum EEG 2014", die der Fachverband Biogas e.V. gemeinsam mit der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal am 12. Mai 2014 in den Räumen der Akademie für erneuerbare Energien durchführte.

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30.04.2014

Energie aus Wildpflanzen

Naturschützer und Landwirte trafen sich zur Aussaat der Pflanzenmischung in Gieboldehausen
Naturschützer und Landwirte trafen sich zur Aussaat der Pflanzenmischung in Gieboldehausen

Zur Erprobung von Wildpflanzen für die Biogasanlage beginnen insgesamt zwölf Energiewirte in den Bioenergie-Regionen Göttinger Land und Wendland-Elbetal mit der Aussaat.

Zum Saattermin am 30. April 2014 trafen sich über 20 interessierte Landwirte und Naturschützer an der Biogasanlage in Gieboldehausen im Göttinger Land. Die für den Naturschutz optimierte Mischsaat „BG 70" ist eine von mehreren Pflanzenmischungen, welche in dem bundesweit angelegten Projekt "Energie aus Wildpflanzen" entwickelt wurden. Die Artenvielfalt ist beim ersten Blick auf das Saatgut zu sehen, es besteht aus über 20 verschiedenen Samenarten. Im Windschutz des Substratlagers erklärte Energiewirt Mario Sommer seine Beweggründe für die Erprobung...

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29.04.2014

Optimierungspotenzial an Biogasanlagen

Optimierungspotenzial gibt es z.B. an den Pufferspeichern für die Warmwasserversorgung
Optimierungspotenzial gibt es z.B. an den Pufferspeichern für die Warmwasserversorgung

Am 29. April 2014 stellte Heinz Eggersglüß, Projektleiter der Untersuchung dezentraler Wärmenetze in der Bioenergie-Region und dem Göttinger Land, den beteiligten Anlagenbetreibern die bisherigen Erkenntnisse vor.

Das Ergebnis ist positiv: Optimierungspotenzial ist tatsächlich bei allen Anlagen vorhanden, teils durch Behebung von Fehlerquellen und Mängeln, teils durch Feinjustierung der Anlagentechnik. Die Umsetzung dieser Optimierung hebt Einsparpotenziale und reduziert Kosten. Einige Betreiber haben bereits reagiert und noch vor der Präsentation der Zwischenergebnisse im Workshop Umstellungen an ihren Anlagen vorgenommen.

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Mängel gab es zum Teil sogar bauseitig, beispielsweise durch nicht sachgerechte Anbringung von Messfühlern an Pufferspeichern. Aber auch Schäden, die im laufenden Betrieb entstanden sind, wie Undichtigkeiten an Speichern, die zu Wärmeverlusten führen, wurden aufgedeckt. Neben diesen eher vereinzelten Problemen gibt es Fragen, die bei fast allen Wärmenetzen eine Rolle spielen. Beispielsweise lassen sich die Rücklauftemperatur und die Steuerung des BHKWs so steuern, dass dieses nicht anhält und stattdessen andere Wärmeerzeuger wie die Holzhackschnitzelanlage oder gar Ölkessel anlaufen, sondern die BHKW-Wärme optimal ausgenutzt wird. Es kommt sehr häufig vor, dass dieses Zusammenspiel nicht optimal geregelt ist. Bereits erzeugte Wärme wird dann nicht genutzt. Grundsätzlich sollte auch kritisch überprüft werden, wie hoch die Temperatur im Wärmenetz tatsächlich sein muss. Hier gibt es Standards und sicherheitsbedingte Angaben, die in der Praxis nicht unbedingt notwendig sind. Auch die Pumpenleistung ist häufig überdimensioniert, was zu erhöhtem Stromverbrauch führt.

Die UTEC GmbH wird in den kommenden Monaten die bisherigen Erkenntnisse weiter vertiefen, Lösungsansätze erarbeiten und die Ergebnisse systematisieren, so dass sie bestmöglich von anderen Betreibern dezentraler Wärmenetze genutzt werden können. Angesichts des faktischen Stopps von Neuanlagen durch das aktuelle EEG wird der Fokus in den nächsten Jahren vor allem auf der Optimierung der Bestandsanlagen liegen.

Auf die Ergebnisse dürfen sich daher die Teilnehmer des diesjährigen Biogasfachkongresses freuen. Dort werden sie erstmalig vorgestellt.


26.04.2014

Naturschutz sichtbar machen – Wendland blüht auf

Dorothea Angel verteilt die Blühstreifenmischung auf der Gewerbeschau in Zernien © Claudia Wesch
Dorothea Angel verteilt die Blühstreifenmischung auf der Gewerbeschau in Zernien © Claudia Wesch

Bioenergie-Region Wendland-Elbetal säte Bienenmischung bei Gewerbeschau in Zernien.

In jedem Jahr präsentiert sich die Gemeinde Zernien am letzten Aprilwochenende mit ihrer Gewerbeschau „Impulse". Knapp hundert Aussteller zeigten die Vielfalt des Gemeindelebens und mitten drin auch die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal und die Imkerin Ina Moritz. Die Kombination war kein Zufall: Die Bioenergie-Region präsentierte bei der Gewerbeschau ihre Blühstreifenmischung „Vielfalt ins Feld", die viele Nahrungsangebote für Bienen enthält. Regionalmanagerin Dorothea Angel informierte über Bienenschutz und Artenvielfalt im Feld und gab den Besuchern ein Tütchen mit der Saatmischung. Die Spenden werden für Bienenschutzmaßnahmen direkt vor Ort in Zernien verwendet.

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