Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

Aktuelles

Werfen Sie einen Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der Bioenergie-Region
Hier finden Sie die Vorträge von Veranstaltungen, können Bilder ansehen oder sich einen Überblick verschaffen und vielleicht bekommen Sie Lust, beim nächsten Mal selbst mit dabei zu sein.

Nicht die Luft aus der Energiewende lassen!

Nicht die Luft aus der Energiewende lassen!

Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Politik diskutieren die Folgen des EEG-Entwurfes im Rahmen des bundesweiten Aktionstags am 6. März 2014.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Initiative „Erneuerbare Energiewende jetzt“ luden die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, der Bauernverband Nordostniedersachsen und die Akademie für erneuerbare Energien zu einem Pressegespräch mit betroffenen Firmen und kommunalen Vertretern. Einleitend machte der Präsident des Fachverbandes Biogas, Horst Seide, deutlich, welche Punkte des neuen Gesetzes besonders ungünstig für die Branche sind. [Lesen Sie weiter]

v.l.: Volker Wutke, Hubert Schwedland, Carina Arndt, Manfred Liebhaber
v.l.: Volker Wutke, Hubert Schwedland, Carina Arndt, Manfred Liebhaber
v.l.: Dr. Christian Decker, Horst Seide, Dorothea Angel
v.l.: Dr. Christian Decker, Horst Seide, Dorothea Angel

8. Bioenergie-Report

8. Bioenergie-Report

Am Dienstag, den 11. März 2014 erschien der 8. Bioenergie-Report in der Elbe-Jeetzel-Zeitung.

Lesen Sie im Interview mit Martin Schulz, welche Folgen der neue EEG-Entwurf mit sich bringt, wie schwer die Biogasbranche betroffen ist und welche Perspektiven es gibt. Wir stellen Ihnen Ergebnisse von Versuchen mit alternativen Energiepflanzen vor und ziehen Bilanz von der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin. [Zum Download des Bioenergie-Reports]

Ideenwettbewerb „Bürger-Energie“

Ideenwettbewerb „Bürger-Energie“

Im Frühjahr 2014 startet die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal einen Ideenwettbewerb für Bürgerenergieprojekte.

Bei dem Ideenwettbewerb können alle Dörfer und Orte der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal teilnehmen, die sich mit dem Thema erneuerbare Energien befassen oder dies planen. Sei es, dass die Anschaffung einer gemeinsamen Holzhackschnitzelanlage erwogen wird, dass ein Windpark gebaut werden soll und man mit den Investoren eine Bürgerbeteiligung verhandeln will, dass ein kommunales Gebäude energetisch gedämmt werden muss oder dass Gemeinschaftsaktionen wie ein Energiespartag oder eine Bildungaktion an Schulen geplant sind. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Prämiert und unterstützt werden kreative Ideen und das Engagement im Ort. Ausgefeilte Konzepte müssen nicht eingereicht werden. Als Preise winken Machbarkeitsstudien, die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr.

Ziel ist es, Initiativen zu erneuerbaren Energien zu unterstützen, die die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Ort fördern. Dabei kommt es nicht darauf an, dass in dem Ort bereits Erneuerbare-Energien-Anlagen vorhanden sind oder zu welchem Anteil die eigene Energieversorgung möglich ist. Vielmehr sind das Engagement und die Ideen der Bürger von Bedeutung.

Doch auch Dörfer, die ihre energetische Zielmarke zum Bioenergiedorf bereits erreicht haben und nur noch am gemeinsamen Auftritt und Engagement als Bioenergiedorf arbeiten wollen, können sich bewerben und beispielsweise ein Paket zur Öffentlichkeitsarbeit gewinnen: mit Beschilderungen als „Modelldorf Bioenergie“ an den Ortseingängen und einem Portrait für die bundesweite Vermarktung.

Als weiteren Gewinn bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit Hilfe unseres finanziellen und personellen Know-hows auf die Teilnahme an einem bundesweiten Wettbewerb zu beteiligen. 

In Kürze werden wir Sie über die genauen Termine und Wettbewerbsbedingungen informieren.

Bioenergiedörfer aus Wendland-Elbetal auf der Grünen Woche

20.01.2014

Bioenergiedörfer aus Wendland-Elbetal auf der Grünen Woche

Am 20. und 21. Januar 2014 präsentierte sich die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal auf der Grünen Woche in Berlin zusammen mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR e.V. und diskutierte mit interessierten Besuchern über das Leben im Bioenergiedorf, die Vorteile für die Kommunen und das Autofahren mit Biogas.

Die Entwicklung von Bioenergiedörfern ist bundesweit nach wie vor ein hochaktuelles Thema. Fast 200 Dörfer sind auf der Website der FNR gelistet. Dabei liegt die Zahl der engagierten Dörfer weitaus höher. In der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal zum Beispiel gibt es Dörfer, die eine 100-prozentige Stromversorgung und eine 50-prozentige Wärmeversorgung aus Bioenergie nachweisen können, sich jedoch nicht als aktives Bioenergiedorf verstehen, bisher keine gemeinsamen Dorfaktionen planen und ihren Erfolg nicht publik machen. Auch diese Dörfer möchte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf ihrem Weg zum Bioenergiedorf unterstützen (www.wege-zum-bioenergiedorf.de).

Am 20. und 21. März 2014 veranstaltet die FNR in Berlin den Kongress Bioenergiedörfer 2014, zu dem Gemeindevertreter und engagierte Bürger/innen herzlich eingeladen sind. Das Programm können Sie hier einsehen. 

v.r.: Julia Keßler, Öffentlichkeitsreferentin FNR und Angelika Straub, Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg vor der Informationsstele aus Jameln
v.r.: Julia Keßler, Öffentlichkeitsreferentin FNR und Angelika Straub, Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg vor der nachgebildeten Informationsstele aus Jameln
Stand der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR e.V.
Stand der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR e.V.

Energiequiz auf der Grünen Woche

20.01.2014

Energiequiz auf der Grünen Woche

Seit mehreren Jahren präsentiert sich die Region Wendland-Elbetal bei der Grünen Woche auf einem Gemeinschaftsstand in der Niedersachsenhalle. Geworben wird mit touristischen Attraktionen, Naturerleben, Radwandern und historischen Rundlingsdörfern, die die Besucher zuerst an den Stand und dann häufig nach Wendland-Elbetal locken. Storch und Biber mischten sich auch in diesem Jahr wieder als Hingucker unter das Publikum.

In Vorbereitung auf die Grüne Woche planten Bioenergie-Region, Akademie für erneuerbare Energien und Bauernverband ein Energiequiz, um mit den Gästen am Stand ins Gespräch zu kommen und die Region als Vorreiter für Erneuerbare Energien zu präsentieren. Zu unserer Freude war das Interesse groß und die Quizfragen wurden ernsthaft und angeregt bearbeitet. An dem Glücksrad bildete sich stets eine Menschentraube, die eifrig miträtselte und -diskutierte. Dabei gab es einfache Fragen wie „Was produziert eine Solaranlage?“, aber auch schwierige Fragen wie „Wie verhält sich die Leistung einer Windkraftanlage, wenn sich die Windgeschwindigkeit verdoppelt?“

Das in Lüchow-Dannenberg gängige Thema Autofahren mit Biogas ist immer noch wenig bekannt. Auch Biogas selbst ist eher Menschen aus ländlichen Regionen ein Begriff. Dagegen kennen sich die meisten recht gut mit Solarstrom und Windkraft aus. Auffallend war, dass die Fragen zu Bioenergie und Naturschutz überwiegend richtig beantwortet wurden. So wusste ein Großteil der Teilnehmer, auf welche Tiere beim Bau von Windkraftanlagen geachtet werden muss und welche Konflikte es mit der Flächennutzung gibt. Neben Give-Aways und Infotaschen wurden ebenfalls Wolfswanderungen, Windradbesteigungen, Bio-Brunch-Gutscheine, Strickmützen und Wendlandbücher verlost.

Mehreren hundert Besuchern konnten wir neue Erkenntnisse zu regenerativen Energien mitgegeben und zeigen, dass die Region Wendland-Elbetal auch Energieregion ist – aus unserer Sicht ein schöner Erfolg!

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Dreyer & Bosse, Diakonische Einrichtungen Wendland, Elbe-Jeetzel-Zeitung, Kenners Landlust und 100% regenerativ. Außerdem danken wir dem Fachverband Biogas für die kollegiale Ausleihe und Irmhild Schwarz für die Gestaltung des Glücksrads.

Das Ehepaar Dressler löste eine knifflige Frage beim Energiequiz und konnte sich über einen Kalender des Köhring-Verlags mit Motiven aus Lüchow-Dannenberg freuen.
Das Ehepaar Dressler löste eine knifflige Frage beim Energiequiz und konnte sich über einen Kalender des Köhring-Verlags mit Motiven aus Lüchow-Dannenberg freuen.
Am regionalen Gemeinschaftsstand Elbe-Wendland: Vertreter aus Politik, Verbänden und Medien, Netzwerkpartner und interessierte Besucher
Am regionalen Gemeinschaftsstand Elbe-Wendland: Vertreter aus Politik, Verbänden und Medien, Netzwerkpartner und interessierte Besucher

Dorfstele in Thomasburg enthüllt

Dorfstele in Thomasburg enthüllt

© Klaus Reschke, Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH

Am 27. Januar 2014 trafen sich Vertreter des Modelldorfs Thomasburg und der Samtgemeinde Ostheide, um die von der Bioenergie-Region gestiftete Dorfstele aufzustellen. Der Bürgermeister von Thomasburg, Dieter Schröder, erwägt dort eine der neuen Bänke aufzustellen, um Gäste und Wanderer einzuladen, an diesem Platz zu Verweilen und sich zu informieren.

28.11.2013

8. Biogas-Fachkongress

© Rainer Erhard

Unter dem Motto „Biogas: effizient, wirtschaftlich, akzeptiert?“ fand am 28. November bereits zum achten Mal der Biogas-Fachkongress in Hitzacker statt. Mehr als 160 Teilnehmer nahmen an dem von der Akademie für erneuerbare Energien ausgerichteten Kongress teil.

10.10.2013

Biogas-Forschungsanlage im Wendland

VESBA Biogas-Forschungsanlage © Stefan Gadegast
VESBA Biogas-Forschungsanlage © Stefan Gadegast

Bildungsanbieter sondieren Möglichkeiten zum Einsatz einer Biogas-Forschungsanlage für die Ausbildung von Fachkräften.

Vertreter der Berufsbildenden Schulen Lüchow und der Akademie für Erneuerbare Energien sowie der Forscher Dr. Schöttle und weitere Netzwerkpartner aus der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal trafen sich am 10. Oktober 2013 in Velpke mit den Entwicklern einer mobilen Biogas-Versuchsanlage. Erklärtes Ziel der Akteure ist die gemeinsame Nutzung des innovativen Labors für die wissenschaftliche Forschung und die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte im Biogasbereich.

11.10.2013

Unternehmer fahren Biogas

Horst Seide (links) übergibt Wolfgang Kraft das Starterpaket für Erdgasfahrer in Form eines Tankgutscheins in Höhe von 200 Euro.

„Besser kann man nicht sparen!“

Wolfgang Kraft, Geschäftsführer Diakonische Einrichtungen Wendland,  rüstet seinen Fuhrpark auf Erdgasautos um. Wir fragen nach, was ihn zu dieser Entscheidung bewogen hat und ob er auch privat nachhaltig unterwegs ist.

17.09.2013

Energiemais im Dialog mit Naturschutz

6. Bioenergie-Report in der Elbe-Jeetzel-Zeitung
6. Bioenergie-Report in der Elbe-Jeetzel-Zeitung

Am 17. September 2013 erschien der 6. Bioenergie-Report in der EJZ mit dem Schwerpunktthema "Energiepflanzenanbau im Dialog mit dem Naturschutz".

Der Anbau von Mais als Lieferant für Bioenergie wird in der öffentlichen Diskussion mit Monokulturen und der Verdrängung von heimischen Tier- und Pflanzenarten assoziiert. Der 6. Bioenergie-Report stellt Ihnen mögliche Lösungsansätze beim Anbau von Energiepflanzen vor, zum Beispiel das Blühstreifenprojekt oder die Versuche mit Wildpflanzen als Energielieferant. Darüber hinaus berichten wir von dem Pressegespräch zu bäuerlichen Biogasanlagen im Rahmen der Dannenberger Reitertage und laden zum 8. Biogas-Fachkongress der Akademie für erneuerbare Energien ein.

30.08.2013

Biogas in regionalen Händen

Der Biogas-Bus besucht Lüchow-Dannenberg im Rahmen der Reitertage.
Der Biogas-Bus besucht Lüchow-Dannenberg im Rahmen der Reitertage.

Infotour vom Fachverband Biogas e.V. und Pressegespräch am 30. und 31. August 2013 im Rahmen der Dannenberger Reitertage.

Unter dem Motto „Energiewende – Biogas kann's" fährt der Fachverband Biogas e.V. von Juni bis September mit einem biogasbetriebenen Infobus quer durch Deutschland und gastierte am 30. und 31. August in Dannenberg. Mit Aktionen für Groß und Klein informierte der Fachverband über die Chancen und Potenziale von Biogas. Im Zuge der Aktion lud die Regionalgruppe des Fachverbandes gemeinsam mit der Bioenergie-Region zu einem Pressegespräch mit Vertretern der Biogasbranche, Landwirtschaft und Politik ein.

05.09.2013

Optimierung von Biogasanlagen

Besichtigung der Biogasanlage in Quickborn
Besichtigung der Biogasanlage in Quickborn

Qualität statt Quantität in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

Der Bauboom für neue Biogasanlagen ist vorbei, zumindest in der Bioenergie-Region und ihrer Partnerregion, dem Göttinger Land. Die Betreiber stellen sich stattdessen die Frage, wie sie ihre Anlage weiter optimieren können. Viele haben in ein Wärmenetz investiert, um Wohnhäuser, Gewerbebetriebe und kommunale Gebäude mit Wärme zu versorgen und die entstehende Energie besser zu nutzen. In Lüchow-Dannenberg versorgen mehr als die Hälfte der Biogasanlagen das nahe gelegene Dorf mit Wärme.

09.08.2013

Energie aus Wildpflanzen

Teilnehmer der Fachexkursion an Versuchsflächen mit Wildpflanzenkulturen im Jahr der Bestandsgründung © Christian Mühlhausen, landpixel.de
Teilnehmer der Fachexkursion an Versuchsflächen mit Wildpflanzenkulturen im Jahr der Bestandsgründung © Christian Mühlhausen, landpixel.de

Fachexkursion mit Landwirten und Naturschutzvertretern

Eine Gruppe aus Landwirten, Vertretern des Naturschutzes und der Forschung folgte am 9. August einer Einladung der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal und besichtigte Versuchsflächen mit Wildpflanzenkulturen, die für die Nutzung in Biogasanlagen angelegt und getestet werden. Die Fachexkursion fand besonderen Zuspruch bei Akteuren aus dem Göttinger Land, der Partnerregion für Bioenergie. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes sollen Landwirte dafür gewonnen werden, Flächen mit alternativen Kulturen für die Biomasse-Gewinnung anzulegen, die ökologische Vorteile bieten.

21.08.2013

Biomethan findet Anschluss

v. lks: Erhard Prehm, Betriebsleiter des IGZ Altmarkkreis Salzwedel, Dorothea Angel und Henning Kipp, Regionalmanager der Bioenergie-Regionen Wendland-Elbetal und Altmark am gemeinsamen Infostand bei der Tankstelleneröffnung in Salzwedel © Tilmann Gerlitz
v. lks: Erhard Prehm, Betriebsleiter des IGZ Altmarkkreis Salzwedel, Dorothea Angel und Henning Kipp, Regionalmanager der Bioenergie-Regionen Wendland-Elbetal und Altmark am gemeinsamen Infostand bei der Tankstelleneröffnung in Salzwedel © Tilmann Gerlitz

Erste Biomethantankstelle der Altmark eröffnet

Dem aufmerksamen Autofahrer auf der Bundesstraße 71 wird während der letzten Monate der Baufortschritt an der Raiffeisen-Tankstelle im Norden von Salzwedel aufgefallen sein. Herr Axel Schröder, Geschäftsführer der Raiffeisen-Warengenossenschaft Saatbau Clenze eG, wagt mit der Eröffnung am 10. August 2013 nicht nur den Schritt über Landesgrenzen hinaus, sondern baut mit dieser Tankstelle auch das Tankstellennetz für Biomethan aus.

Neben Erbsensuppe aus der Feldküche und einer Tombola mit zahlreichen Gewinnen gab es an diesem Tag einen Infostand der benachbarten Bioenergie-Regionen aus der Altmark und dem Wendland zum Thema Erdgasmobilität und Biomethan. Für Landwirt Horst Seide ist es bereits die dritte Biomethantankstelle, die er mit aufbereitetem Biogas aus Dannenberg versorgt. Biomethan kann von allen Erdgasfahrzeugen getankt werden. Angesichts stetig steigender Kraftstoffpreise lohnt der Umstieg zunehmend. Dies haben auch die Fahrzeughersteller erkannt und bringen verstärkt neue Erdgas-Modelle auf den Markt. Zu Demonstrationszwecken hatte das IGZ Altmarkkreis Salzwedel seinen Volkswagen Passat und das örtliche Nahverkehrsunternehmen PVGS einen Mercedes-Benz Kleinbus, beides Erdgasfahrzeuge, ausgestellt.

Für Dorothea Angel und Henning Kipp war dies ein gelungener Auftakt, Biomethan als Treibstoff auch in der Altmark bekannt zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht die letzte Biomethantankstelleneröffnung in der Region gewesen ist.

Text: Tilmann Gerlitz und Henning Kipp

Phase zwei im Bioenergiedorf Volkfien

Einbetonieren der Stele durch die Dorfbewohner
Einbetonieren der Stele durch die Dorfbewohner

Volkfiener setzen mit Aufstellung der Stele Schlusspunkt unter die Umwandlung zum Bioenergiedorf.

An der Kreuzung in Volkfien stapeln sich etliche Säcke Beton. Ein tiefes Loch haben die Dorfbewohner bereits ausgehoben, jetzt wird der Beton angerührt: Mit der Aufstellung der Informationsstele der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal wird das Modelldorf Volkfien sozusagen offiziell. „Unsere Geschichte hat eigentlich schon vor fünf Jahren angefangen“, erinnert sich Andreas Krüger, während er einen Sack Beton nach dem anderen in einem großen Kübel anrührt.

Umweltminister Wenzel zeichnet Stromspardörfer in Südniedersachsen aus

„Unser Dorf spart Strom“

Unter diesem Titel fand in den Landkreisen Northeim, Göttingen und Osterode am Harz ein Wettbewerb statt, in dem das Dorf mit dem niedrigsten Pro-Kopf-Verbrauch gesucht wurde. An der Aktion, die sich an Ortschaften mit 100 bis 1.500 Einwohnern richtete, hatten sich am Ende 18 Dörfer erfolgreich beteiligt.

Tag der offenen Tür im Bioenergiedorf Breese in der Marsch

Jürgen Meyer, Samtgemeindebürgermeister Elbtalaue, Unternehmer Jörg Heinrich Siemke und Bürgermeisterin von Dannenberg Elke Mundhenk © Claudia Wesch
Jürgen Meyer, Samtgemeindebürgermeister Elbtalaue, Unternehmer Jörg Heinrich Siemke und Bürgermeisterin von Dannenberg Elke Mundhenk © Claudia Wesch

„Seit rund sechs Jahren haben wir hier rund um die Biogasanlage gebastelt und heute sind wir fertig.“ Jörg-Heinrich Siemke strahlt. Damit ist das unternehmerische Vorhaben zur Nutzung der Energie aus Biogas und Holz für Breese in der Marsch und den Nachbarort Gümse komplett umgesetzt. „Das feiern wir heute bei einem Tag der offenen Tür...

Eröffnung der Biogaszapfsäule in Clenze

Horst Seide und Axel Schröder eröffnen die neue Biogaszapfsäule in Clenze.
Horst Seide und Axel Schröder eröffnen die neue Biogaszapfsäule in Clenze. © Claudia Wesch

Mitte Juni wurde in Clenze die dritte Biogastankstelle im Wendland eröffnet.

Bei einer kleinen Feierstunde mit Rahmenprogramm eröffneten Biogasanlagenbesitzer Horst Seide und Axel Schröder von der Raiffeisengesellschaft Saatbau Clenze die brandneue Biogaszapfsäule auf dem Gelände der Raiffeisentankstelle in Clenze.

Zernien will Dorf für Bioenergie und Naturschutz werden

Durchwachsene Silphie am Bioenergiedorf Volkfien
Durchwachsene Silphie am Bioenergiedorf Volkfien

Bürgermeister, Energiewirte und Vertreter der Bioenergie-Region besprechen Voraussetzungen zum Bioenergiedorf.

Welche Veränderungen beim Anbau von Energiepflanzen für die Biogasanlage in Zernien tragen zum Naturschutz und zur Artenvielfalt bei? Um dies zu besprechen, saßen kürzlich der Bürgermeister von Zernien, Heinz Schulz, und die Energiewirte, die die Biogasanlage betreiben, mit Vertretern der Bioenergie-Region im Dielencafé Sellien zusammen.

Verwendung von Hühnertrockenkot in Biogasanlagen

David Wilken referiert über die gesetzlichen Grundlagen beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen.
David Wilken referiert über die gesetzlichen Grundlagen beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen.

Bioenergie-Region und Fachverband Biogas e.V. widmeten sich am 29. Mai 2013 in Zernien dem Thema der Verwendung von Hühnertrockenkot in Biogasanlagen.

Dipl.-Ing. David Wilken, Leiter des Referats Abfall, Düngung und Hygiene beim Fachverband Biogas e.V. in Freising, referierte über rechtliche Grundlagen beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen. Prof. Dr. med. vet. Gerhard Breves, Direktor des Physiologischen Instituts der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, zitierte verschiedene Studien, um den Effekt der Fermentierung in Biogasanlagen auf für Mensch und Tier gefährliche Keime zu zeigen.

23.05.2013

Vortragsabend zur Wasseraufbereitung in Wärmenetzen

Wasserproben aus Wärmenetzen
Wasserproben aus Wärmenetzen, Gottburg Energie- und Wärmetechnik GmbH & Co. KG

Am 23. Mai 2013 hat die Bioenergie-Region gemeinsam mit der Akademie für Erneuerbare Energien zu einem Vortrag zur Wasseraufbereitung in Wärmenetzen eingeladen.

Biogasanlagenbetreiber, Planungsbüros und Unternehmen aus der Biogasbranche nahmen daran teil. Neben den vor Ort anwesenden Teilnehmern waren auch mehrere Partner aus dem Göttinger Land online zugeschaltet und konnten Vortrag und Diskussion mit verfolgen. Dabei waren unter anderem die Energieagentur Region Göttingen und Vertreter der Bioenergiedörfer Jühnde, Barlissen und Reiffenhausen.

23.05.2013

Fachvortrag: Wasseraufbereitung in Wärmenetzen

© Christian Nowak, Thomasburg

Donnerstag, 23. Mai 2013 von 18.00 bis 20.00 Uhr mit Jörg Helge Gottburg, Gottburg Energie- und Wärmetechnik GmbH & Co. KG

Das Interesse am Thema Wasseraufbereitung in Wärmenetzen ist bei Betreibern von Biogasanlagen und Holzhackschnitzelheizungen derzeit groß, denn zunehmend wird deutlich, dass die Qualität des Wassers im Wärmenetz eine zentrale Bedeutung hat für das reibungslose Funktionieren der Technik, für Garantieleistungen durch Herstellerfirmen bei technischen Störungen und letztlich auch für die Effizienz der Wärmenutzung. Als Referent wurde ein Experte ausgewählt, der die Thematik herstellerunabhängig betrachtet und aus eigener Erfahrung sprechen kann. Jörg Helge Gottburg ist sowohl mit der Planung und Installation von Wärmenetzen sowie mit deren Betrieb vertraut und kann aus der Praxis über die Einrichtung und Wirkung von Wasseraufbereitungssystemen informieren. Er wird über die Inhaltsstoffe im Heizwasser und ihre Auswirkungen, die Analytik, unterschiedliche Verfahren zur Aufbereitung sowie die Anbieter und die Kosten der verschiedenen Systeme sprechen. Auf Fragen der Teilnehmer wird ausführlich eingegangen.

Veranstaltungsort: Lüchow, Akademie für Erneuerbare Energien, Seerauer Straße 27

11.04.2013

200 Euro Tankgutscheine jetzt in ganz Lüchow-Dannenberg und im Altmarkkreis

© Rainer Erhard

Horst Seide, Betreiber der Biogastankstellen in Dannenberg und Clenze, erweitert sein Angebot zur Kundenwerbung und verschenkt Tankguthaben im Wert von 200 Euro an Autofahrer im Landkreis Lüchow-Dannenberg, die sich ein Erdgasauto kaufen. Die Tankkarten können jeweils an der Tankstelle genutzt werden, für die sie ausgegeben wurden (Dannenberg oder Clenze/Salzwedel).

11.04.2013

Neue Biomethan-Tankstellen in Clenze und Salzwedel

Lieferung der Kompressor-Station für die Biogaszapfsäule in Clenze, Tankstelle der Saatbau Clenze eG © Axel Schröder, Saatbau Clenze eG

Die Biogas-Zapfsäule in Clenze ist bereits aufgestellt und geht demnächst in Betrieb. Die Eröffnungsfeier findet am 8. Juni 2013 statt.

Gleichzeitig baut die Saatbau Clenze eG in Salzwedel einen neuen Autohof, der in wenigen Monaten mit einer Eröffnungsfeier in Betrieb genommen wird. Dort wird ebenfalls Biomethan aus Dannenberg verkauft werden. Den Termin werden wir frühzeitig bekannt geben.

Autohof der Saatbau Clenze eG
Kristallweg 18
29410 Salzwedel

11.04.2013

Windkraft als Geldanlage

Montage der ersten Gondel im Zuge der Windparkerweiterung Bischhausen/ Weißenborn, April 2013 Gemeinde Gleichen, Göttinger Land ©Windkraft Diemarden GmbH

Energieagentur Region Göttingen informiert, worauf es ankommt

Auf der Veranstaltung „Windkraft als Geldanlage“ versammelten sich im Februar rund 160 Teilnehmer in Göttingen. Die Energieagentur Region Göttingen informierte potenzielle Anleger, Landeigentümer, Politiker und Windkraftinteressierte zu den Chancen und Risiken der finanziellen Beteiligung an lokalen Windkraftanlagen.

11.04.2013

Regionale Energie in regionalen Händen

Windräder in der Bioenergie-Region, Bülitz

Thomasburger gründen AG Bürgerwindpark

Im Bioenergiedorf Thomasburg hat sich jetzt die Arbeitsgemeinschaft Bürgerwindpark gegründet, die sich aus den sechs Grundeigentümern und zwei potentiellen Investoren aus der Gemeinde zusammensetzt. „Wir haben uns formiert, damit nicht Investoren von außerhalb die Sache in die Hand nehmen und wir keinen Einfluss mehr darauf haben“, sagt Claudia Scheil.

11.04.2013

Projekt „Natur 2“ gestartet

Projekt „Natur 2“ © Rainer Erhard

Ökologische Leistung im Energiepflanzenanbau

Ende März erhielt das Projektbüro bernardy+dziewiaty aus Hitzacker von der Bioenergie-Region den Auftrag zur Umsetzung eines Projektes, in dem abgestimmte Naturschutzmaßnahmen an zwei Dörfern umgesetzt sollen. Das Ziel ist es, die ökologische Leistung im Energiepflanzenanbau zu messen. Konkret bedeutet das, den Beitrag zur Artenvielfalt zu bestimmen, den die Energie- und Landwirte mit Naturschutzmaßnahmen beim Anbau der Biomasse erbringen.

06.04.2013

Gemeindevertreter diskutieren über Energiegenossenschaften und Bürgerbeteiligung

Johannes Pinn, eegon, referiert auf der Bürgermeisterversammlung in Lüchow.

Thema: Kommunale Wertschöpfung und Energiegenossenschaften

Am Samstagvormittag, den 6. April 2013, kamen 22 Vertreter der Gemeinden und Samtgemeinden Lüchow-Dannenbergs auf Einladung von Landrat Jürgen Schulz und der Bioenergie-Region nach Lüchow, um sich über das Thema „Kommunale Wertschöpfung und Energiegenossenschaften“ zu informieren und gemeinsame Schritte zu besprechen.

10.04.2013

Arbeitsgemeinschaft Mühlenteich erzielt Fortschritte

Mühlenbesitzer Willi Findorff (v.l.) mit Henning Schmidt und Claudia Scheil von der AG Mühlenteich und Ingenieur Hinnerk Voermanek von der Ingenieursgesellschaft Aquaplaner. © Claudia Wesch

Die Arbeitsgemeinschaft Mühlenteich im Bioenergiedorf Thomasburg ist einen großen Schritt weiter gekommen

Die Zuschüsse für die Ingenieursplanung wurden bewilligt und seit dem 9. April laufen nun die Vermessungsarbeiten rund um die Wassermühle und die Neetze.

27.03.2013

Lüchow-Dannenberg als Energie-Kommune ausgezeichnet

Für sein Engagement beim Ausbau der Erneuerbaren Energien ist der Landkreis am 27. März als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden.

Mit dem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. Seit 2009 wird jeden Monat eine Kommune porträtiert. Von diesen Vorreitern können alle lernen.

02.04.2013

Saatgutmischung „Vielfalt ins Feld“

Saatgutmischung „Vielfalt ins Feld“
Saatgutmischung „Vielfalt ins Feld“

Das erfolgreiche Blühstreifenprojekt in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal wird auch in diesem Jahr fortgesetzt und weiter ausgebaut.

Die Blühmischung wurde in dieser 3. Saison noch einmal verbessert. Die neue Saatgutmischung „Vielfalt ins Feld“ enthält mehr auffällig blühende Arten und wächst nicht so hoch und dicht, um insbesondere den gefährdeten Feldvögeln, aber auch anderen Licht liebenden Pflanzen und Tieren der Feldflur, einen passenden Lebensraum zu bieten.

21.02.2013

Interview mit Sabine Wiekenberg über den Kauf eines Erdgasautos

Sabine Wiekenberg im Erdgasauto
Sabine Wiekenberg und ihr Erdgasauto

 „Im besten Fall tanken wir unser eigenes Produkt vom Feld.“

Bereits zum zweiten Mal entschied sich Sabine Wiekenberg für den Kauf eines Erdgasautos. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe ihrer Kaufentscheidung.

20.02.2013

Lebensraum Blühstreifen

Goldammer; (c) Hans-Joachim Kelm

Nicht nur am Futterhäuschen im Garten lassen sich zahlreiche Wintervögel beobachten.

Ausgerüstet mit Fernglas und warmer Kleidung können mancherorts große Vogelschwärme an den in unserer Region zahlreichen nicht untergepflügten Blühstreifen beobachtet werden.

Ölrettich-, Lein- und Sonnenblumensaaten stellen zusammen mit den auf den nicht gespritzten Flächen vorkommenden Wildkräutersamen einen vielfältigen und nahrhaften Speisezettel dar.

13.02.2013

„Wenn man heute auf die Wärmerechnung schaut, freut man sich“

Curt Lichtenberg in seinem behaglich warmen Wohnzimmer
Curt Lichtenberg in seinem behaglich warmen Wohnzimmer

Interview mit Ute und Curt Lichtenberg, Wärmekunden im Bioenergiedorf Volkfien

Dorothea Angel, Regionalmanagerin der Bioenergie-Region war bei Ute und Curt Lichtenberg zu Hause und befragte sie zu ihrer Erfahrung als Wärmekunden im Bioenergiedorf Volkfien.

15.01.2013

Zusammenarbeit mit Biogas-Fachverband verstärkt

Stammtisch der Regionalgruppe im Restaurant Lässig, Hundertwasserbahnhof Uelzen
Stammtisch der Regionalgruppe im Restaurant Lässig, Hundertwasserbahnhof Uelzen, Foto: Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

Die Bioenergie-Region und die Regionalgruppe Lüneburger Heide des Fachverbands Biogas haben ihre Zusammenarbeit verstärkt.

Die Zusammenarbeit bietet die Chance, die Arbeit der Biogas-Vertreter in der Bioenergie-Region bekannter zu machen und ihr Knowhow in die Projekte einfließen zu lassen. Der Bioenergie-Region ist es ein Anliegen, fachlich fundierte und sachliche Informationen der Bioenergie-Experten weiterzugeben und mit Interessierten aus der Region zu diskutieren.

31.01.2013

Anspruchsvolle Aufgabe für Wendländer Biogas-Pionier

Horst Seide neuer Präsident des Fachverband Biogas e.V.
(c) Fachverband Biogas e.V.

Horst Seide, Landwirt aus Damnatz und Betreiber zweier Biogasanlagen sowie der Biogastankstelle in Dannenberg, wurde im Januar auf der Jahrestagung in Leipzig mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten des Fachverbands Biogas e.V. gewählt.

Seide arbeitet bereits seit 5 Jahren in dessen Präsidium mit. Der Fachverband vertritt über 4.700 Mitglieder in Europa, Hersteller, Anlagenbauer und Biogasanlagenbetreiber.

Der neue Verbandspräsident ist sich der großen Herausforderung bewusst, denn zurzeit wird heftig und kontrovers diskutiert, welche Rolle Biogas  im Energiemix der Zukunft spielen wird. Dabei ist Biogas ein Alleskönner: es kann Wärme liefern, Strom als Grundlast und damit zur Stabilität der Netze produzieren, oder aber flexibel erzeugen und die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie ausgleichen. Zu Biomethan aufbereitet kann Biogas über das Erdgasnetz entnommen und beispielsweise als Treibstoff in Autos genutzt werden. So blickt Horst Seide auch zuversichtlich auf die kommende Zeit und ist sich sicher: „Ohne Biogas wird es die Energiewende nicht geben“.

Gleich nach seinem Amtsantritt vertrat Seide die Belange der Biogasbranche bei einer Podiumsdiskussion zum EEG-Dialog mit Bundesumweltminister Peter Altmaier. Die Veranstaltung vom 4. Februar wurde live übertragen, ein kurzer Mitschnitt ist als Video auf der Seite des Bundesumweltministeriums zu finden unter:

Dieter Schaarschmidt, Vorstandsmitglied beim Region Aktiv Wendland/Elbetal e.V. und Geschäftsführer der ReEnergie Wendland, sprach mit Horst Seide darüber, was er jetzt vorhat und wie sich seine neue Aufgabe auf die Region auswirken wird.

Interview mit Axel Schröder, Geschäftsführer der Saatbau Clenze eG

Axel Schröder, Geschäftsführer, und Norman S. Grütt, Mitarbeiter der Saatbau Clenze eG
Axel Schröder, Geschäftsführer, und Norman S. Grütt, Mitarbeiter der Saatbau Clenze eG

Axel Schröder berichtet im Interview wie es dazu kam, dass er an der Tankstelle der Saatbau Clenze eG eine Zapfstation für Biomethan baut.

Im Interview erfahren Sie auch, was er sich mit dem neuen Angebot: Biomethan als Treibstoff erhofft und welche Pläne er für die Eröffnungsfeier gemacht hat.

20.02.2013

Passend zur neuen Tankstelle:

Verkaufsberater Volker Segieth neben dem neuen Erdgas-Panda, Fiat Autohaus Niber, Uelzen
Verkaufsberater Volker Segieth neben dem neuen Erdgas-Panda, Fiat Autohaus Niber, Uelzen

Erdgasautos: Seit einigen Wochen sind die neuen „Kleinen“ da – mit großen Leistungen.

Der neue Fiat Panda Natural Power hat beispielsweise eine Leistung von 80 PS und gehört mit einem CO2-Wert von lediglich 86 Gramm pro Kilometer im Erdgasbetrieb zu den umweltfreundlichsten Fahrzeugen auf dem Markt. Er benötigt nur 3,1 kg Erdgas auf 100 km (kombiniert) und fährt so für 10 € über 300 km weit. Die Reichweite mit Erdgas oder heimischem Biogas beträgt 400 Kilometer. Zusätzlich verfügt er als bivalentes Fahrzeug über einen 35 Liter-Benzintank.

Der eco up! von VW kommt sogar nur auf 79 Gramm CO2 pro Kilometer und benötigt weniger als 3 kg Erdgas auf 100 km. Dabei hat er immerhin eine Leistung von 68 PS. Die gleichen technischen Daten bringt der SEAT Mii Ecofuel Ecomotive mit, ebenfalls seit Anfang 2013 als Erdgasauto erhältlich.

Hier finden Sie Daten und Fakten zu den verschiedenen Modellen. Auf einen Blick ist dort zu sehen, ab welcher jährlichen Fahrleistung sich eines dieser Erdgasmodelle von Fiat, VW, Audi, Mercedes, Opel, ŠKODA und SEAT lohnt, was das Tanken kostet, welche Reichweite, Leistungen und Ausstattungsmerkmale die Autos mitbringen.

Weitere Infos und alle neuen Modelle finden Sie unter anderem auf:

Interview mit dem Erdgasauto-Fahrer Heinrich Rahlfs

Im folgenden Interview berichtet Heinrich Rahlfs über seine sechsjährige Erfahrung als Erdgasauto-Fahrer.

Lesen Sie, ob seine Erwartungen an ein Erdgasauto erfüllt wurden und was er im Laufe der 300.000 gefahrenen Kilometer erlebt hat.

27.01.2013

Bericht von der Grünen Woche in Berlin 2013

Partner und Gäste des Gemeinschaftsstands Elbe-Wendland, Quelle: Birgit Cordes, Bauernverband Nordostniedersachsen e.V.
Partner und Gäste des Gemeinschaftsstands Elbe-Wendland, Quelle: Birgit Cordes, Bauernverband Nordostniedersachsen e.V.

Bioenergie-Region präsentiert sich mit regionalen Partnern am Gemeinschaftsstand „Elbe-Wendland“ in der Niedersachsenhalle auf der Grünen Woche in Berlin:

Die Grüne Woche ist eine der bekanntesten – und eine der wenigen jährlich wachsenden – Messen in Deutschland, bei der sich alles um Landwirtschaft und Ernährung dreht. Bekannt ist, dass sich dort die deutschen Bundesländer ebenso wie Länder aus der ganzen Welt mit touristischen und kulinarischen Angeboten präsentieren.

Weniger bekannt ist, dass parallel zur Grünen Woche auch viele Fachveranstaltungen stattfinden, wie das mehrtägige „Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), das auch die 21 Modellregionen für Bioenergie fördert. Entsprechend finden sich in einer der Messehallen alljährlich Aussteller und Informationen rund um die Nutzung von Biomasse für die Energieerzeugung und für Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen.

30.10.2012

Auftaktveranstaltung zu Bioenergiedörfern in Jameln

Foto: Enthüllung der Stele (v. lks: Gemeindebürgermeister Udo Sperling, 1. Vorsitzende Region Aktiv e.V., Martina Grud, Geschäftsführer der RWG Jameln, Hans-Volker Marklewitz)

Am 30. Oktober trafen sich Vertreter des Landkreises, Bürgermeister der Samtgemeinden und Gemeinden und Dorfakteure aus den Bioenergiedörfern in Jameln, um den Auftakt für die weitere Förderung der Bioenergiedörfer zu geben.

Zu Beginn wurde die erste der 4 Dorfstelen feierlich an ihrem Platz auf Deutschlands erster Biogastankstelle enthüllt. Mehr als 20 kommunale Entscheider waren anwesend, als Landrat Jürgen Schulz die Eröffnungsrede hielt und auf die Erfolge der vergangenen Jahre verwies. Sein Appell: die Erfolge noch mehr bekanntmachen, auch über das Wendland hinaus. Dazu sei die Beschilderung der Bioenergiedörfer ein wichtiger Schritt.

30.08.2012

Blühstreifen-Begehung: Das Saatgut "Vielfalt im Feld" wird für 2013 vorbereitet

Foto: Begehung der Blühstreifen beim Institut für Pflanzenkultur in Solkau

Im Spätsommer 2012 fand eine Feldbegehung mit Besichtigung mehrerer Blühstreifen in der Region statt, bei der das allgemeine Erscheinungsbild, das Auftreten von Pflanzen der Blühmischung und das Vorkommen von Wildkräutern betrachtet wurden. Zwei Expertinnen des Naturschutzes, ein Vorstandsmitglied von Region Aktiv, gleichzeitig Vertreter des BUND, und die Regionalmanagerin waren vor Ort.

Folgendes wurde durch die Analyse festgehalten:

  • Das Saatgut "Vielfalt im Feld" wird 2013 blütenreicher.
  • Es wurde die Möglichkeit angefragt, sich an einem drei Jahre dauernden Forschungsprojekt des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums zu Blühstreifen in Rotenburg/Wümme zu beteiligen, um den Nutzen und die Risiken von Blühstreifen systematisch auszuwerten.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht über die Blühstreifen-Begehung

18.10.2012

Auftaktveranstaltung zwischen Göttinger Land - Bioenergie-Region Wendland-Elbetal zu "Bioenergie und Naturschutz"

Foto: H. Berndt; Exkursion zur Kurzumtriebsplantage am Dreiländereck Niedersachsen, Hessen, Thüringen

Am Donnerstag, den 18. Oktober 2012, kamen die Netzwerkpartner der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal und dem Göttinger Land zusammen, um die 3-jährige Zusammenarbeit mit einem Workshop zu Bioenergie und Naturschutz zu starten.

In dem Workshop wurden konkrete Maßnahmen und Projekte beschlossen sowie deren Umsetzung in die Wege geleitet.

04.11.2012

Die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal im NDR

Der NDR war im Wendland unterwegs. Er besuchte in Jameln die Biogasanlage und berichtet über die Region als Vorbild in Sachen Bioenergie.

Hier können Sie das Video und die Bildergalerie des NDR anschauen:

Zwillingsregion Göttinger Land

Bioenergiedorf Reiffenhausen

Seit dem 1. August hat die Bionenergie-Region Wendland-Elbetal eine Zwillingsschwester.

Die Regionen haben sich zum Ziel gesetzt voneinander zu lernen und sich zu unterstützen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Weiterentwicklung und dem Ausbau der Modelldörfer sowie dem Fachtourismus. Auf der Website erfahren Sie mehr über die Region Göttinger Land, die mit Jühnde, dem ersten Bioenergiedorf Deutschlands, bekannt wurde. Zudem können Sie ein Interview mit Dr. Hartmut Berndt vom LEADER-Regionalmanagement Göttinger Land lesen. Er zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Regionen auf sowie in welchen Bereichen sie voneinander profitieren können.

01.10.2012

"Lahm und ohne Reichweite" war vorgestern

Birgit Maria Wöber, Geschäftsführerin gibgas

Frau Birgit Maria Wöber, Geschäftsführerin von gibgas, im Interview mit der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal.

Frau Wöber berichtet über die Entwicklungen in der Erdgasbranche, über die neuesten CNG-Modelle und über die Vor- und Nachteile des Erdgasauto-Fahrens.

27.09.2012

Partnerbetriebe im UNESCO-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“

40 Betriebe, davon einige aus der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, haben sich als Partnerbetriebe vom UNESCO Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe auszeichnen lassen.

Die mittlerweile über 40 Partnerbetriebe des UNESCO Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe, davon allein über 20 im niedersächsischen Teil, haben sich dem Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens verschrieben. Sie erfüllen ca. 50 Kriterien in 10 Themenfeldern wie z.B. regionale Wertschöpfung, Ressourcenschutz, Mobilität, Sozialverantwortung und Servicequalität. Die Partner profitieren durch Fortbildungen, Impulse für Vernetzungen und gemeinsame Veranstaltungen.

16.09.2012

Biogasanlage von Hendrik Barrelmann ist Anlaufstelle bei Dorfrallye

Teilnehmer der Dorfrallye in Bavendorf

Am Sonntag, den 16. September 2012, fand anlässlich der 750-Jahr-Feier der Gemeinde Bavendorf eine Dorfrallye statt, bei der einige knifflige Fragen gestellt wurden.

Eine Anlaufstelle der Rallye war die Biogasanlage von Hendrik Barrelmann. Hier erfuhren die Teilnehmer einiges über regenerative Energien und konnten sogar einen Blick auf das brodelnde Blubbern im Fermenter werfen.

31.07.2012

Sind Wintererbsen-Gemenge als Substrat für Biogasanlagen interessant?

Dieser Frage ist die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal nachgegangen, indem sie eine Probe des Gemenges aus Wintererbsen und Triticale untersuchen ließ.

Lesen Sie in dem Kurzbericht "Analyse eines Gemenges aus Triticale und Wintererbsen zur Verwendung als Substrat für Biogasanlagen" welchen potentiellen Energieertrag das Gemenge, unter Berücksichtigung der standörtlichen Gegebenheiten in Lüchow-Dannenberg, liefert. Die Probe wurde vom Institut für Boden und Umwelt (LUFA Nord-West) auf den Energiegehalt, die theoretische Gasausbeute und den Methangehalt hin untersucht. Den Kurzbericht hat dziewiaty+bernardy verfasst.


29.08.2012

Dokumentation über das Blühstreifenprojekt in der Bioenenergie-Region Wendland-Elbetal

Foto: (c) H. Kelm

Der Ablauf des Blühstreifenprojekts der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal.

In der Dokumentation des Landschaftspflegeverbands Wendland-Elbetal erfahren Sie wie das Projekt zeitlich strukturiert war, wie Landwirte und Naturschutz an einem Strang gezogen haben, welche regionale Bedeutung die Blühstreifen für den Vogelschutz haben und welche Bedeutung die Blühstreifen für den Erhalt einer großen Biodiversität - Artenvielfalt in der Agrarlandschaft haben können.

01.08.2012

Die neue Förderphase hat begonnen

Verlängerung der Förderung bis Juli 2015

Vor einigen Monaten hat die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal sich für die Fortführung der Förderung beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beworben. Dafür musste sie neue Zielstellungen, Themen und Projekte vorstellen, die in den nächsten drei Jahren bearbeitet werden sollen.

Die Partner der Bioenergie-Region haben in dem, beim BMELV eingereichten, Regionalentwicklungskonzept fünf Themenschwerpunkte herausgearbeitet, in denen sich die Region bereits etabliert hat und auf die sie sich weiter konzentriert.

„Die Energiewende in die Köpfe“ ist der Leitsatz des Konzeptes, denn in den nächsten 3 Jahren geht es vor allem darum, das Erfahrungswissen zu nutzen und weiterzugeben. Die Kurzfassung des Regionalentwicklungskonzeptes können Sie hier einsehen, die Langfassung und das Regionalentwicklungskonzept für die Förderphase von 2009 - 2012 können Sie unter Dokumente & Downloads herunter laden.

Wer möchte ein "Zuhause Kraftwerk" und am "SchwarmStrom"-Projekt von Lichtblick teilnehmen?

Infografik zum SchwarmStrom Konzept der Lichtblick AG
Infografik Schwarmstrom (c) Lichtblick AG

Es werden noch Gebäudeeigentümer im Wendland gesucht, die Interesse haben, sich ein ZuhauseKraftwerk einbauen zu lassen und am SchwarmStrom Projekt von dem Energieversorger Lichtblick teil zu nehmen.

Das SchwarmStrom-Konzept und ZuhauseKraftwerk (ZHKW) wurde mit VW entwickelt und sieht vor, dass das ZHKW dem Hausbesitzer Wärme liefert und der Allgemeinheit Strom. Ziel ist es, den regenerativ erzeugten Strom zu guten Preisen an der Strombörse zu verkaufen, das heißt zu Zeiten, in denen wenig Strom verfügbar ist. Dann werden die ZHKWs von Lichtblick hochgefahren, aber nur so lange, bis die von den Bewohnern benötigte Menge an Wärme erzeugt ist. Aus diesem Grund müssen viele Hausbesitzer (Schwarmbildung) mitmachen.

Der Unterschied zu einem üblichen Blockheizkraftwerk liegt im größeren Motor, dessen Betrieb so viel Wärme erzeugt, dass im Zusammenspiel mit zwei Pufferspeichern ein komplettes Zweifamilienhaus beheizt werden kann. Gleichzeitig wird sauberer Strom erzeugt, der von Lichtblick in das Stromnetz eingespeist wird. So schließt der Gebäudeeigentümer nur einen Wärmeliefervertrag ab und Lichtblick kümmert sich um die Erdgaslieferung, Stromeinspeisung und Wartung des ZHKW. Das ZHKW bleibt Eigentum von Lichtblick.

Folgende Voraussetzungen müssen von Hauseigentümern erfüllt werden:

  • Ein Verbrauch von mind. 45.000 kWh Gas (5.000 Liter Öl) im Jahr.
  • Das Gebäude muss über einen Gasanschluss verfügen oder der Eigentümer möchte einen installieren lassen.
  • Eine mindestens 9 m² große Aufstellfläche im Gebäude (eine Aufteilung auf mehrere Räume ist möglich).

Insgesamt werden 30 Gebäudeeigentümer für das Modellprojekt gesucht. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg, Initiator des Projekts im Wendland, hat bereits gemeinsam mit einigen Kirchengemeinden rund 20 ernsthafte Interessenten für das Projekt.

Die Bioenergie-Region unterstützt den Kirchenkreis bei diesem spannenden und sinnvollen Projekt.

Wenn auch Sie Interesse haben, an dem Projekt teilzunehmen, kontaktieren Sie uns gerne.

09.08.2012

KLIMAWERK Energieagentur Lüneburg in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

Foto: Exkursion Klimawerk Lüneburg ins Bioenergiedorf Volkfien mit Besichtigung der Biogasanlage

Anfang August konnten wir erneut  Fachleute in der Bioenergie-Region Wendland Elbetal begrüßen, die sich über den Einsatz von Bioenergie informieren wollten.

Eine Gruppe von Handwerkern und Unternehmern aus einem Netzwerk der KLIMAWERK Energieagentur Lüneburg kamen ins Bioenergiedorf Volkfien, um sich mit den Möglichkeiten von Wärmenutzung in Nahwärmenetzen vertraut zu machen. Sie erfuhren in dem Fachgespräch, welche Überlegungen und Berechnungen vor dem Bau und der Planung eines Nahwärmenetzes anzustellen sind, und welche Argumente die potenziellen Wärmenutzer von der Idee überzeugen können.

Es gibt verschiedene Konzepte, wie die Wärmeversorgung technisch vorgehalten und vertraglich für beide Seiten abgesichert werden kann. Uwe Schulze, Planer bei der Gornig GmbH, Salzwedel, brachte fundiertes Wissen zum Bau der technischen Anlagen ein und verwies an mehreren Stellen auf Erfahrungswerte, wie die Netze, aber auch Biogasanlagen und BHKWs noch effizienter geplant werden können. Er ging außerdem auf handwerkliche und technische Anforderungen und Qualifikationsbedarf der Fachkräfte ein, die die Anlagen betreuen.

Von Anlagenbetreiber und Bio-Landwirt Burkard Blank erfuhren die Teilnehmer, welche Tücken in der Praxis auftreten, aber auch, welche Einnahmen mit dem Verkauf von Wärme aus erneuerbarer Energie möglich sind.

Im Anschluss konnten sich die Handwerker bei einer Besichtigung vor Ort Einblick in die Produktionsanlagen und die Technik verschaffen, die für den Betrieb eines Wärmenetzes notwendig ist.

Sind auch Sie an einer Fachexkursion in die Bioenergie-Region interessiert? Dann sprechen Sie uns gerne an! Wir organisieren Ihnen einen, auf Ihre Anforderungen, maßgeschneiderten Aufenthalt in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal.

04.08.2012

Vertragsunterzeichnung für Biogastankstelle in Clenze vollzogen

Den Rennmöhren-Aufkleber erhalten alle Biogasfahrer von der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal

In einigen Monaten ist es soweit und Erdgas-Autofahrer können auch in Clenze Biogas tanken. Die Wirtschaftswoche hat Horst Seide den Betreiber der Anlage interviewt.

Vor ein paar Tagen wurde der Vertrag für eine weitere Biogastankstelle im südlichen Landkreis, im Ort Clenze, vom zukünftigen Betreiber Horst Seide unterschrieben. Da sich die Anzahl der Biogas-Tankstellen innerhalb eines Jahres verdoppelt hat, hat die Wirtschaftswoche Horst Seide über den Bio-Boom befragt. Im Interview erzählt Herr Seide, dass der Bedarf an CNG-Tankstellen im Landkreis Lüchow-Dannenberg besteht. Denn hier ist die Dichte an Erdgas-Fahrzeugen fünf Mal höher als im Bundesdurchschnitt. Ein Argument für Autofahrer auf Biogas umzusteigen liefert er gleich mit: Biogas verursacht 90 % weniger CO2 als fossile Treibstoffe. Dazu kommt der Preis. Für eine Tankfüllung auf der Biogastankstelle in Dannenberg zahlen CNG-Autofahrer derzeit 15 - 25  Euro. Das bedeutet 40 - 50 % weniger als Benzin oder Diesel.

Studie zu Biomethan im Schwerlastverkehr

Seit fast einem Jahr ist die neue Biogas-Tankstelle in Dannenberg in Betrieb und erfreut sich stets steigender Nachfrage. Sie enthält eine Vorrichtung, mit der es auch möglich wäre, dass LKW oder Busse dort tanken. Die Aufbereitungsanlage kann noch eine wesentlich höhere Menge Biogas liefern.

Um den Weg zu einer solchen weiteren Nutzung von regional produziertem Biogas weiter zu ebnen, hat die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal kürzlich eine Machbarkeitsstudie zum Thema beauftragt. Heinrich Rahlfs, Agraringenieur aus Lüneburg, hat sich mit den technischen und gesetzlichen Voraussetzungen befasst, die vorhanden sein müssen, damit Biomethan auch im Schwerlastverkehr zur Anwendung kommen kann. Technisch ist viel möglich, Hürden gibt es noch bei genehmigungsrechtlichen Fragen, deren Klärung vermutlich noch einige Monate in Anspruch nehmen wird. Dennoch zeigt sich, dass sich schon heute für Unternehmen mit eigenem LKW-Fuhrpark sehr interessante Möglichkeiten bieten, diese in den kommenden Jahren mit Erdgas/Biogas zu fahren und so eine Menge Geld zu sparen und etwas für die Umwelt zu tun.

Eine Zusammenfassung einiger Ergebnisse finden Sie hier. Bei Interesse senden wir Ihnen gern die Studie zu oder vermitteln Ihnen Kontakt zu Herrn Rahlfs oder anderen Experten, die Sie gern näher informieren oder Ihre Fragen beantworten.

16.06.2012

Förderverein Thomasburg rettet Mühlenteich

Ein schönes Beispiel für das große Engagement vom Förderverein und den Bürgern des Bioenergiedorfs Thomasburg.

Ein Mühlenschott war gebrochen und der Teich abgelaufen. Dank spontanem Einsatz und Spenden konnte das Schott erneuert und das Aus für den Mühlenteich verhindert werden.

16.06.2012

Auch die Jüngsten sind maßgeblich an der Rettung des Mühlenteichs beteiligt

Foto: C. Wesch, Wipfel-Cup in Thomasburg

Die Kinder in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal wissen worauf es ankommt und dass Engagement sich auszahlt.

So haben die Kinder den ersten Wipfel-Cup organisiert, um Spenden für den Erhalt des Mühlenteichs zu sammeln. Die Aktion war ein voller Erfolg.

20.06.2012

Interview mit den Unternehmern Westphal, die Erdgasautos in ihrem Fuhrpark nutzen

Foto: Pro Sanitas, Herr Westphal und das Erdgasauto aus seinem Fuhrpark

Im folgenden Interview berichten Herr und Frau Westphal über die Nutzung eines Erdgasautos in der Fahrzeugflotte ihres ambulanten Pflegedienstes.

Lesen Sie, warum sich Herr Westphal und Frau Westphal entschieden haben, ein Erdgasauto für ihr Unternehmen zu nutzen, welche Vorteile es bringt und welche Erfahrungen gemacht wurden.

Volkfien macht mobil

Am Himmelfahrtswochenende konnten die Bewohner Volkfiens im Rahmen der Kulturellen Landpartie ein Elektro-Auto und ein Elektro-Lastenfahrrad testen.

Ziel ist es, in Volkfien einen gemeinschaftlichen Elektro-Fahrzeug-Pool für die Bewohner des Dorfes aufzubauen. Das Auto wurde schnell für Testfahrten angenommen, dem Fahrrad wurde zuerst Skepsis entgegengebracht.

Von Anlagen und Machern der Energieerzeugung von Heute!

Zur Kulturellen Landpartie war der Hof von Siegmund Schmaggel zentraler Anlaufpunkt im Bioenergiedorf Breese in der Marsch. Hier gab es Kunst, Kulinarisches und jede Menge Informationen.

Bei einer Führung konnten die Besucher der Kulturellen Landpartie die Biogasanlage mit Trockenfermentation in Breese in der Marsch erkunden und die Vorteile der ökologischen und dezentralen Energieversorgung aus erster Hand erfahren.

20.10.2011

Blühstreifenprojekt

Einige Biogasanlagenbetreiber in der Modellregion haben sich im Vorfrühling 2011 beim Biogasstammtisch über die Bedeutung von Blühstreifen für die Tier- und Pflanzenwelt informiert. Die Bioenergie-Region hat in Kooperation mit Fachleuten vom Naturschutz Empfehlungen ausgearbeitet, wie die Blühstreifen angelegt werden sollten, um Kleintieren, Vögeln und Insekten tatsächlich einen guten Lebensraum zu bieten. Spontan ist daraufhin die Idee entstanden, eine eigene Spezialmischung für die Modellregion Wendland-Elbetal zu kreieren, um den Ackervögeln zu helfen. Insgesamt sind 750 Kilogramm der etwas teureren Mischung „Biogas“, ausreichend für bis zu 30 Hektar Ackerland, geordert worden.

Insgesamt sind in diesem Jahr 1.800 Hektar Ackerland in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg mit Blühstreifen bestellt worden (niedersachsenweit 10.400 Hektar, davon 702 Hektar in Lüchow-Dannenberg).

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