Bundesweites Interesse am Biogas-Fachkongress in Hitzacker
Am 24. November kamen rund 150 Experten und Entscheider der Erneuerbare Energien Branche nach Hitzacker.
Der Biogas-Fachkongress dient dem intensiven fachlichen Austausch über rechtliche und technische Fragen aus der Branche. Dieses Jahr standen die neuen Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG 2012) im Mittelpunkt des Kongresses.
Ein weiteres stark thematisiertes und interessantes Thema war der Konflikt bei der Landnutzung für Energiepflanzen. Das Problem der Ausweitung von Mais ist laut Dorothea Angel, Projektleiterin der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, bekannt. Nach Lösungen wird seit einigen Jahren bundesweit geforscht. Auch in der Bioenergie-Region wurde bereits vor langer Zeit die Bedeutung von alternativen Energiepflanzen erkannt. In verschiedenen Projekten werden alternative Energiepflanzen, die dem Natur- und Landschaftsschutz zu Gute kommen, von Landwirten getestet und auf ihre Bedeutung für die Artenvielfalt von Experten untersucht. Die Bioenergie-Region Wendland-Elbetal ist unter den 25 bundesweiten Modellregionen mit dem Thema Naturschutz ganz weit vorn.
Des Weiteren wurde über die "Optimierung von Biogasanlagen" und "Biogas ins Netz" informiert und diskutiert. Rückblickend war der Kongress für die Veranstalter, die Akademie für Erneuerbare Energien in Zusammenarbeit mit der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal und der Wirtschaftsförderung, eine erfolgreiche Veranstaltung. Sie sind begeistert über die große Resonanz und das Feedback, so dass auch im Jahr 2012 mit einem Biogas-Fachkongress gerechnet werden kann.








